Direktes und indirektes Grillen | Wo ist der Unterschied?

Direktes Grillen

Beim direkten Grillen liegt das Grillgut (Fleisch, Bratwurst etc.) direkt über der Hitzequelle (Kohle bzw. Gasflamme). Hierdurch entstehen hohe Temperaturen von 250 bis 300 Grad. Wichtig ist hierbei, dass das Grillgut dieser Temperatur nicht zu lange ausgesetzt ist, da es sonst verbrennt. Ferner besteht die Gefahr, dass das Grillgut zu sehr austrocknet, wenn es sich zu nah an der Hitzequelle befindet.

Unser Tipp:

Mit einem höhenverstellbarem Grillrost lässt sich die Temperatur auch beim direkten Grillen ganz gut regeln.

Indirektes Grillen

Beim indirekten Grillen wird das Grillgut bei einer Temperatur von 130 bis 220 Grad in einem geschlossenen Grill gegart. Dabei befindet sich die Hitzequelle nicht direkt unter dem Grillgut, sondern seitlich versetzt. Die Hitze wirkt somit nicht direkt auf das Grillgut. Die Garzeit ist natürlich länger als beim direkten Grillen.

Barbecue

Barbecue ist eine Garmethode, bei der oft große Fleischstücke in einem Smoker langsam, oft über mehrere Stunden, im heißen Rauch gegart wird.

Ein Smoker, auch Barbecue-Smoker genannt, ist ein holz- oder kohlebefeuerter Ofen (Grill), in dem Speisen im heißen Rauch gegart werden. Er findet auch als Räucherofen Verwendung. Die Begeisterung für den aus Amerika stammenden Smoker steigt seit den letzten Jahren in Deutschland stetig.

In einem Smoker werden vor allem Spareribs (Schweinerippchen), Beef Brisket oder Pulled Pork zubereitet. Aber auch Geflügel und Fisch können in einem Smoker zubereitet werden. Durch die in einem Smoker erreichbaren Temperaturen von bis zu 300 Grd kann der Smoker auch als Backofen genutzt werden. Somit ist auch das backen eines Brotes oder die Zubereitung einer Pizza möglich.